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DTB-AUSBILDUNGSKONZEPTION FÜR TAI CHI UND QIGONG

(Stand 05 / 2004)

Ausbildung anerkannt und empfohlen vom Qi Gong Dachverband

 Lesetipp: Gestufte Curricula/ Theorie & Praxis: Tai Chi Ausbildung,

Forschung, Entwicklung: Qigong Arbeitskreise

0. EINFÜHRUNG UND BEGRÜNDUNG

Die chinesischen Körperkünste Tai Chi und Qigong werden zunehmend bekannter und beliebter. Sie erfüllen einerseits die Anforderungen einer modernen Prävention und befriedigen andererseits das wachsende Bedürfnis nach sinnvoller Freizeitgestaltung, Spaß und Kommunikation. Konventionelle Anbieter beginnen vermehrt, diese Entspannungskünste in ihr Angebot zu integrieren. Die Anbieterszene ist dadurch beträchtlich gewachsen und selbst für Fachleute nur schwer zu überblicken.

 

Im Bereich Tai Chi und Qigong fehlten bislang einheitliche Qualifikationskriterien für Übungsleiterlnnen. Dies führte zu einer zunehmenden Unsicherheit bei

Interessierten, Übungsleiterlnnen und Trägern.

 

Hinzu kommt, daß diese anspruchsvollen Künste sehr tief gehen und immer den ganzen Menschen ansprechen, sodaß an alle, die damit arbeiten, hohe Anforderungen gestellt werden müssen. Sie wirken durch ihre Arbeit in Erfahrungsstrukturen der Kursteilnehmerlnnen ein, sodaß sehr viel Erfahrung, Einfühlungsvermögen und Achtsamkeit vonnöten ist.

 

Mit der vorliegenden Ausbildungskonzeption möchte der DTB als z*er Dachverband gemäß seinem Satzungszweck, nämlich die Verbreitung und

Förderung des Tai Chi und Qigong, und gemäß dem Wunsch vieler weiterer Institutionen ein stilartübergreifendes, einheitliches Anforderungsprofil für

ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiter realisieren.

 

Damit soll dem aktuellen Bildungsbedarf und den aktuellen Entwicklungen im Freizeit-, Breiten- und Gesundheitssport Rechnung getragen werden. Qualifikationen sollen damit vergleichbar und transparent gemacht werden, um das Angebots- und Leistungsniveau zu heben.

 

Die praktische Durchführung übernimmt das Tai Chi Zentrum Hamburg eV.. Als bedeutender Organisator und Koordinator bringt es dazu seine Kenntnisse, Möglichkeiten und Erfahrungen ein. Mitglied des Ausbildungs-Leitungsteams ist Dr. Stephan Langhoff, Geschäftsführer (Pädagogikstudlum, 22 Jahre Erfahrung mit dem Übungsgut). Eine Übernahme dieser Ausbildungskonzeption als Qualitätssiegel durch möglichst viele Institutionen und Vereine wird angestrebt, damit Interessierte die gegebenen Angebote besser beurteilen können.

 

 

1. GESAMTKONZEPTION

Die hier dargelegte Ausbildung ist eine Basisqualifikation innerhalb einer ,,gestuften Zertifizierung". Sie wird ergänzt durch zielgruppenspezifische Fortbildungsbausteine. Dabei werden dann die jeweiligen Trägerinteressen einbezogen. Mit dem Erwerb des Zertifikats ist die Ausbildung also nicht abgeschlossen. Die notwendige zeitliche und inhaltliche Begrenzung macht vielmehr eine Fort- und Weiterbildung didaktisch notwendig.

2. ZIELGRUPPEN

Die Ausbildung ist ein Angebot an alle Interessierten, die im Bereich Tai Chi und Qigong tätig sind bzw. tätig sein wollen. In Abstimmung mit den Bausteinen und Lehreinheiten wird die Zielgruppe wie folgt differenziert:

 

ZIELGRUPPE 1: Zertifizierte Übungsleiterlnnen, die Tai-Chi-Kurse leiten bzw. leiten wollen.

 

ZIELGRUPPE 2: Zertifizierte Übungsleiterlnnen aus dem Bereich östlicher Kampf- und Bewegungskünste ( Budo, Wushu etc.).

 

ZIELGRUPPE 3: Übungsleiterlnnen des Tai Chi, die aufgrund der bislang fehlenden Ausbildungsrichtlinien keine Formalanerkennung bzw. kein Zertifikat besitzen, und die übergreifenden Kenntnisse erwerben wollen.

 

ZIELGRUPPE 4: Tai-Chi-Treibende, die noch nicht Übungsleiter/Innen sind, aber dies werden wollen und bereits Mindesterfahrungen haben.

 

 

3. AUSBILDUNGSZIELE

Ziel der Ausbildung ist eine umfassende Qualifizierung für die Unterrichtstätigkeit im Bereich Tai Chi und Qigong. Ziel ist somit, daß sich die Absolventen, aufbauend auf den bisherigen Kenntnissen und Erfahrungen, ein umfassenderes und tieferes Verständnis sowie eine Erhöhung ihrer Übungsfähigkeit aneignen, um für die zu betreuenden Zielgruppen ein ihnen angepaßtes Angebot zu planen und durchzuführen.

 

Ziel ist neben der fachlichen Sicherheit und Kompetenz zudem die Förderung des Lernens voneinander, des sportarten- und stilartenübergreifenden Austausches von Wissen, Meinungen und Erfahrungen. Die Ausbildung zielt somit auf den Erwerb vielseitiger fachlicher, pädagogischer und organisatorischer Kentnisse und Handlungsfähigkeiten.

 

 

 Lesetipp: Gestufte Curricula/ Theorie & Praxis: Tai Chi Ausbildung,

4. METHODEN

Leitprinzip für die methodische Gestaltung der Ausbildung ist das exemplarische Lernen: Mit der Vermittlung der Ausbildungsinhalte sollen die TeilnehmerInnen Methoden erfahren, erproben und reflektieren, die sie in ihrer eigenen Kurspraxis anwenden können. Dabei wird die Bereitschaft vorausgesetzt, sich auf neue Erfahrungen einlassen zu können und sie - auch unter didaktisch-methodischen Gesichtspunkten - zu reflektieren.

 

Die konkreten Praxis-Erfahrungen der TeilnehmerInnen bilden den Ausgangspunkt. Es wird Rücksicht darauf genommen. daß sie evtl, lange nicht mehr organisiert und streng geplant gelernt haben. Es gilt Lernbereitschaft zu wecken und Lernfähigkeit zu fördern.

 

Dann wird Fortbildung nicht nur als Pflichtveranstaltung sondern als Bedürfnis zur Weiterqualifikation aufgefaßt. Das Engagement für Ausbildung und die Ernsthaftigkeit der Übungsleiterlnnen sowie ihre Mitarbeit und ihr Einsatz prägen bekanntlich ganz entscheidend die Güte und die Qualität der Träger im Allgemeinen.

 

 

5. AUSBILDUNGSINHALTE

Die Inhalte sind durch die Konzeption festgelegt. Für den Ablauf gibt es allerdings keinen festen Verlaufsplan. Vielmehr werden die Inhalte im Sinne eines prozessualen Curriculums je nach Zielgruppe und nach dem jeweiligen Stand des Gruppenprozesses und den sich daraus ergebenden Vermittlungsnotwendigkeiten heraus von der Leitung in Absprache mit den Tellnehmerlnnen und Dozenten festgelegt. Die Qualifikation erfolgt in den folgenden drei in den DSB-Richtlinien genannten Bereichen, die inhaltlich verknüpft werden.

 

5.1. PERSONEN- UND VEREINSBEZOGENER BEREICH

Anforderungen an Übungsleiterlnnen:

 

·       sowohl Sachgestaltungsaufgabe als auch kommunikative und sozialintegrative Aufgabe.

·       Teilnehmerorientierung sowie Gegenstandsorientierung.

·       Wissensvermittler sowie Koordinator und Moderator.

·       Trägt Verantwortung und setzt Akzente.

·       Balance zwischen Individuum, Gruppe und Thema. Erwartungen gestiegen, Grenzen fließender.

·       Gruppen führen, gruppendynamische Prozesse wahrnehmen und angemessen darauf reagieren.

·       Geschlechtsspezifische Bewegungs- und Sportinteressen kennen und berücksichtigen.

·       Sicherheit im Umgang und in der Auseinandersetzung mit anderen Menschen und in unterschiedlichen sportlichen Handlungssituationen.

·       Wechselwirkungen zwischen Sport, Gesundheit und Umwelt kennen und Übertragbarkeit auf die eigene Lebenssituation berücksichtigen.

 

Tai Chi und Qigong in Vereinsangeboten:

·       Fragen der Vermittlung, Gestaltung und Durchführung. Beispiele und Anregungen.

·       Besonders geeignet für die heterogenen Vereinsgruppen, unabhängig von Kondition, Alter, Geschlecht. Für Gesunde und Kranke.

·       Tai Chi und Qigong besonders gut geeignet für Frauen, nicht diskriminierend, Männer und Frauen üben zusammen, Kraft unerheblich, Selbstwertgefühl, realistische Einschätzung. Ausgleich, Üben daheim.

 

Formen der Öffentlichkeitsarbeit:

·       Qualifizierte Aufklärung zu Fragen der präventiven und therapeutischen Wirkungsweise.

·       Analyse der Darstellung in den Medien (von ,,ideal" bis ,,Okkultismus").

 

5.2. BEWEGUNGS- UND SPORTARTENBEZOGENER BEREICH

·       Die Rolle von Tai Chi als zugleich eigenständiger und übergreifender Bereich. Gut als Ausgleich für andere Sportarten.

 

·       Erlernen von Qigong- und Tai-Chi-Techniken.

·       Praxis und Theorie. Prinzipien, Aufmerksamkeit, Lockerheit, Atmung, Haltung. Bewegung.

·       Erkennen und Korrigieren von Fehlern.

 

Charakteristik von Tai Chi und Qigong. Als Körper-Geist-Einheit, als Gesundheitsübung, als Körpererfahrung, als Meditation, als Kampfkunst, als Mischung, als Entspannungskunst. Aussagen aus der Fachwelt, östlich-westlich.

 

Rolle von Tai Chi und Qigong in der Prävention: Moderne Gesundheitsförderungskonzepte. Ganzheitliche Gesundheit, Gesamtzusammenhang und Bewußtheit, Änderung des Lebensstils, Hilfe zur Selbsthilfe, Eigenverantwortung.

 

Wirkungen von Tai Chi und Qigong:

·       Aussagen der Fachwelt, östlich, westlich.

·       Vorbeugen und Ausgleichen von Zivilisations- und Bewegungsmangelkrankheiten durch Tai Chi und Qigong.

·       Physiologie. Gelenke, Wirbelsäule, Bandscheiben.

·       Doppelrolle: Präventiv und behandlungsbegleitend.

·       Psychosomatische und spirituelle Ebene.

 

Didaktik und Methodik: Ziele, Strukturen, Kriterien. Strukturierung von Lernprozessen, Methoden in der Bewegungsvermittlung.

·       Beim Tai Chi und Qigong verwendete Lehrmethoden, Vorteile und Nachteile, östlich-westliche  Auffassungen.

·       Unterrichtsplanung von Praxiseinheiten.

·       Arbeit mit audiovisuellen Medien. Erstellung von Lehrmitteln.

·       Berücksichtigung von Gegebenheiten und Trends in den Zielgruppen. Analysen von TeilnehmerInnen bezgl. Erwartungen, Bedürfnissen und Situationen.

·       Formen bedürfnisorientierter Programme.

·       Lernschritte, die bewußt zum Üben im Alltag anregen.

·       ,,Wir gründen eine Gruppe", Planspiel.

 

Die traditionelle chinesische Lebensart und Lebensauffassung: Lebensanschauung für ein langes und gesundes Leben. Vorbeugung und Schutz vor Krankheiten. Die Vorstellung von Geist und Körper als Einheit. Die Theorie vom philosophischen Konzept des Tai Chi.

Entwicklung. Gemeinsamkeit und Unterschiede zwischen den verschiedenen Stilen und Strömungen. Beziehung zu verwandten östlichen Künsten (mit Videos).

 

 

5.3. LEBENSALTERBEZOGENER BEREICH

·       Zielgruppenanalyse nach Alter, Vergleich Ost-West.

·       Tai Chi und Qigong als ,,Iife-time-Sport".

·       Für alle Altersgruppen geeignet. Analyse der altersbezogenen Interessen- und Bedürfnislagen.

·       Altersbezogene Gesundheitsaspekte. Altersgemäße Angebote und Verbreitung in der Öffentlichkeit.

 

 

6. FALLBERICHT

Im Laufe der Ausbildung ist ein Fallbericht zu erstellen. Er enthält festgelegte Gliederungspunkte. Er soll zeigen, dass Tai Chi und Qigong qualifiziert angewendet werden können und die Prozesse im Gruppengeschehen methodengerecht reflektiert werden können.

 

 

7. ÜBUNGSBERICHTE

Im Laufe der Ausbildung sind Übungsberichte zu erstellen. Sie sollen die an sich selbst wahrgenommenen Erfahrungen beschreiben.

 

 

8. LEHRPROBE

Zur praxisorientierten Lernerfolgskontrolle dient eine Lehrprobe.

 

 

9. PRÜFUNG

Die Ausbildung kann mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Sie gibt den Teilnehmerlnnen die Möglichkeit zu zeigen. daß sie die zentralen Elemente in Theorie und Praxis verstanden haben.

 

 

10. ZERTIFIKAT

Nach erfolgreicher und regelmäßiger Teilnahme und der Prüfung erhalten die Teilnehmerlnnen ein Zertifikat, das sie berechtigt, die in der Ausbildung

erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten weiterzuvermitteln. Die Gültigkeit des Zertifikats ist an die Übungsleiterlnnen-Tätigkeit und Fortbildungsbereitschaft gebunden.

 

II. UMFANG DER AUSBILDUNG

 

o        18 Monate mit 20 Std. wöchentlich (Standard)

o        24 Monate mit 20 Std. wöchentlich (incl. spez. Zielgruppen-Programme n. Abspr.)

o        24 Monate mit 35 Std. wöchentlich (incl. kaufmännischer Kenntnisse)

 

 

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